Photovoltaik + Wärmepumpe: das starke Duo
Warum sich PV und Wärmepumpe gegenseitig verstärken – und in welcher Reihenfolge Sie planen sollten.
Einzeln sind Photovoltaik und Wärmepumpe gute Investitionen. Zusammen werden sie besser: Der selbst erzeugte Strom senkt die Betriebskosten der Wärmepumpe, und die Wärmepumpe erhöht den Eigenverbrauchsanteil der PV-Anlage.
Warum die Kombination rechnet
Eine Wärmepumpe verbraucht Strom vor allem in der Übergangszeit und im Winter – die PV-Anlage liefert am meisten im Sommer. Trotzdem lohnt das Duo:
- In der Übergangszeit (März–Mai, September–Oktober) deckt die PV-Anlage oft einen erheblichen Teil des Wärmepumpenstroms.
- Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom – der Eigenverbrauch ist der Renditetreiber jeder PV-Anlage.
- Ein Warmwasserspeicher wirkt als günstiger „Stromspeicher“: Mittags mit PV-Strom aufheizen, abends duschen.
- Smarte Steuerungen (SG-Ready-Schnittstelle) lassen die Wärmepumpe gezielt dann laufen, wenn die Sonne liefert.
Die sinnvolle Reihenfolge
- Heizlast und Dach gemeinsam denken: Wer die Wärmepumpe plant, sollte die PV-Belegung gleich mitplanen – Statik, Zählerschrank und Elektroinstallation lassen sich in einem Zug ertüchtigen.
- Erst Effizienz, dann Erzeugung: Ein hydraulischer Abgleich und passende Vorlauftemperaturen senken den Strombedarf, bevor Sie ihn decken.
- Speicher nüchtern rechnen: Batteriespeicher erhöhen den Autarkiegrad, rechnen sich aber nicht in jedem Fall – wir kalkulieren das ehrlich.
Und die Förderung?
Die Wärmepumpe wird über die BEG gefördert, die PV-Anlage profitiert von der Einspeisevergütung nach EEG und dem Nullsteuersatz (0 % Mehrwertsteuer) auf Anschaffung und Installation. Regionale Programme – etwa für Speicher – prüfen wir standortbezogen mit.
Als unabhängige Berater verkaufen wir weder Module noch Wärmepumpen. Wir rechnen, was sich für Ihr Gebäude lohnt – herstellerneutral.